Konzept

Konzeption zum Minispielfeld

Ziele sind: 
1. das bisherige sportliche Angebot im Rahmen des Schulsports und der Ganztagesbetreuung für Mädchen und Jungen aus Waldsee und den Eingemeinden durch das Minispielfeld sinnvoll zu erweitern.
2. eine "geordnete" Nutzung nach den schulischen Zeiten in Kooperation mit der Stadt, den Schulen, den örtlichen Vereinen und der Jugendarbeit (Prisma/Schulsozialarbeit) gewährleisten. Hierbei sollten die "Schwächeren" besondere Beachtung finden. Hier sollte in gemeinsamer Arbeit (mit den Nutzern) ein Regelwerk für die Nutzung der sportlichen Anlage und dem Umfeld, sowie die fußballtechnischen Regeln für ein gemeinsames Spielen bzw. auch für Turnier-, Trainings- und Meisterschaftsspiele erstellt werden. Dies sollte dann alles über die "Plattform Minispielfeld-Website" dargestellt werden. Diese Website sollte von Jugendlichen für Jugendliche (in Pflicht nehmen) adminsitriert werden (Bsp. Lehrer als Webmaster, um notfalls eingreifen zu können).
3. Integration in weitestem Sinne bezüglich verschiedener Nationalitäten und verschiedensten Altersgruppen (Bsp.: 6 - 60 Jahre) zu erreichen. Dies sollte durch den gemeinsamen Sport und in Verbindung von Betreuungszeiten mit fachlich und sozialkompetenten Personen durch vorbildliches Verhalten erreicht werden.
4. Nutzung der neu hinzugewonnenen Ressource, sowie weiterer noch nicht genutzter Ressourcen für die Vereine und dadurch Entlastung/Schonung der Rasenplätze.


Sichtweise des FV Bad Waldsee:

Der FV Bad Waldsee (FVW) sieht das Minispielfeld als geeignete Ergänzung zur bisherigen sportlichen Ausbildung junger und erwachsener Fußballer. Des Weiteren sieht der FVW eine Integration über den gemeinsamen Sport, wie es der DFB publiziert, als eine wichtige Sache an. Deshalb möchte sich der FVW bei der Betreuung des Minispielfeldes an der Döchtbühlschule im Rahmen seiner Möglichkeiten entsprechend beteiligen. Aus diesem Grunde wurde 2008 im Zuge der schulischen Ganztagesbetreuuung eine Kooperation Schule/Verein geschlossen. Hier werden jeden Mittwochnachmittag von 14 - 15.30 Uhr ca. 15 bis 20 Schüler der Klassen  3, 4 und 5 sportlich auf dem Minispielfeld und/oder in der Döchtbühlhalle von Winfried Hummler oder einem anderen geeigneten und geschulten FVW-Aktiven betreut.

Des Weiteren plant der FVW - wie im vergangenen Jahr - wieder ein betreutes Kicken "Alt und Jung gemeinsam" an mindestens 2 weiteren Terminen (siehe geplante Reservierungszeiten). Hier kann jedermann (und Frau) gemeinsam mit Aktiven bzw. Senioren in gemischten bzw. festen Mannschaften im Turniermodus gekickt werden. Je nach Anzahl der Spieler und Mannschaften wird jeweils 5 - 10 Minuten gespielt und dann wieder gewechselt. Der FVW stellt hierzu die Spielbälle und Markierungs-Hemdchen für die Mannschaften. Der FVW steht auch dafür ein, dass eine Ordnung auf und um das Spielfeld eingehalten wird. Das Rauchen auf dem Schulgelände und unmittelbar um das Minispielfeld sollte strikt untersagt werden. Demnächst werden eigene Spielfeldregeln erstellt, nach welchen die geplanten Turniere dann stattfinden sollen. Hier verweisen wir auf die Rubrik "Regeln/Bestimmungen". Die geplanten Turniere werden auf dieser Seite dann rechtzeitig bekannt  gegeben. Ziel, Sinn und Zweck der Kicks an diesen festen betreuten Terminen ist, dass sich auch diejenigen auf das Spielfeld wagen, die sich ansonsten nicht dort hintrauen, da das Spielfeld belagert ist. Darüberhinaus soll ein "Gleichgewicht" der Mannschaften während der betreuten Zeiten hergestellt werden, damit es den "Schwächeren" auch Spaß macht. Ebenfalls sollen Rahmenzeiten für geordnete, vereinbarte Spiele damit gesetzt werden.

 


Auszüge hierzu aus den DFB-Websites

„Fußball fasziniert die Menschen aller Nationen, Kulturen und Schichten" 
Daher sollte der Fußball genutzt werden, um das Zusammenleben von Menschen, insbesondere für Kinder und Jugendliche verschiedener Kulturen, zu erleichtern. Die gewonnenen Erfahrungen und die Potenziale des Fußballs als Integrationskraft sollten für den Sport und die Gesellschaft genutzt werden“.
weitere Stichworte hierzu:
"Mit Fußball zu gesundem Lebensstil beitragen"
"Entwicklungsgerechte Bewegungsförderung"
"Die Freude an der Bewegung und Könnenserlebnisse im Sport sind motivierende Faktoren"

Zusammenarbeit von Schule und Verein

Der Schulsport besteht aus einem verpflichtenden Teil, dem Sportunterricht, und einem freiwilligen Teil, dem außerunterrichtlichen Schulsport. Im außerunterrichtlichen Schulsport gibt es verschiedene Bereiche, in denen der Fußball Anknüpfungspunkte finden kann. Neben dem schulsportlichen Wettkampfprogramm, das aufgrund seiner Komplexität eigenständig vorgestellt wird, sind vor allem die Sportarbeitsgemeinschaften (AGs) und weitere schulsportliche Veranstaltungen, wie spezielle Schulsporttage und Projektwochen oder Schullandheimaufenthalte mit sportlichem Schwerpunkt, zu erwähnen.

Die Zusammenarbeit von Schule und Verein hat sich in allen genannten Bereichen als ein sehr wirkungsvolles Instrument erwiesen, um letztlich nicht nur quantitative, sondern auch qualitative Verbesserungen für den Sport im Allgemeinen und den Fußball im Besonderen zu erzielen. Die bildungspolitische Entscheidung, vermehrt Ganztagsschulen einzurichten, erschließt im Hinblick auf die Zusammenarbeit von Schule und Verein neue Möglichkeiten: Die zunehmende Rhythmisierung des Schulalltages schafft Freiräume für pädagogische Betreuung und neue Inhalte. Diese Chance kann sowohl von Schulen als auch interessierten Vereinen genutzt werden.


Vorteile der Kooperation im Sport

Spaß am Fußball in der Schule.

Wichtig ist, dass im Sinne einer ersten Kontaktaufnahme Schulen und Vereine aufeinander zugehen – egal, wer dabei die Initiative ergreift. Nutznießer einer solchen Zusammenarbeit sind vorrangig die Kinder, aber auch für Schulen und Vereine überwiegen die positiven Effekte:

 

Nutzen für Schulen

  • Erweiterung und Bereicherung des außerunterrichtlichen Schulsportangebots
  • Unterstützung der Lehrkräfte
  • Gesundheitsprävention
  • Bildung/Aufbau von leistungsstarken Schulmannschaften, Optimierung der Wettkampfvorbereitungen von Schulmannschaften
  • Verbesserung der materiellen Ausstattung
  • Unterstützung durch Vereine bei schulischen Veranstaltungen
  • Erweiterung des fachdidaktischen/-methodischen Kenntnisstands
  • Popularitätssteigerung/Imagegewinn
  • Finanzielle Unterstützung – Gewinnung von Fördermitteln der Bundesländer (in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesland)

Nutzen für Vereine

  • Stabilisierung der Nachwuchsarbeit
  • Gewinnung neuer Mitglieder
  • Langfristige Bindung von Schülerinnen und Schülern an den Verein, über die Schulzeit hinaus
  • Kontakte und Erfahrungsaustausch zwischen Sportlehrkräften, Übungsleitern und Trainern
  • Erweiterung des sportpädagogischen Kenntnisstands
  • Besondere Möglichkeiten der Talentsichtung und –förderung
  • Erschließung neuer Nutzungszeiten in Sportstätten
  • Popularitätssteigerung/Imagegewinn
  • Finanzielle Unterstützung – Gewinnung von Fördermitteln der Bundesländer (in Abhängigkeit vom jeweiligen Bundesland)
 
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